Wenn sich eine Niederlage wie ein Sieg anfühlt! | Rolf-In-Action
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Wenn sich eine Niederlage wie ein Sieg anfühlt!

U17 Mädchen/Regionalliga

DJK Arminia Ibbenbüren – 1. FC Köln U16 1:2 (0:1)

SR: Ulrich Bröker, Linie: Robin Ratermann, Lennart Bröker
 
Lina Jäger und Noelle Slon hätten das Spiel entscheiden können!

Es dauerte cirka 10 Minuten, bis die DJK-Mädels die Scheu vor dem großen Namen 1. FC Köln abgelegt hatten, dann spielten sie nicht nur gleichwertig mit, sondern bekamen auch immer mehr die Oberhand und hätten mindestens mit 1:0 oder 2:0 in Führung gehen müssen. Jäger und Slon scheiterten mehrfach an der guten Keeperin der Gäste. In der 18. Minute fiel fast nach einem Befreiungsangriff der Kölnerinnen der 0:1 Führungstreffer für die Domstädter etwas überraschend und zu dem Zeitpunkt und nicht verdient. Nadine Heilmann klärte einen Ball nicht konsequent genug, das nutzte eine Kölnerin, nahm ihr den Ball vom Fuß und traf ins leere Tor. Das passiert den Abwehrspielern im allgemeinen auch hin und wieder, bei einer Torhüterin sind die Folgen aber leider oft krasser! Nadine sorgte aber in der Folge zweimal mit tollen Paraden dafür, das Köln nicht mit 2:0 in Führung ging.

Die Gastgeber zeigten sich bei windigem Dauerregen aber wenig beeindruckt von der Führung und machten weiter Druck auf das Kölner Gehäuse. Das 1:1 lag in der Luft, wollte aber nicht fallen. Dann aber doch das 1:0 durch Noelle Slon, nach schöner Vorarbeit durch Lina Jäger und der finale Pass von Sophia Rieke – oh nein, doch nicht!  Abseits zeigte der Assistent Robin Ratermann an, und es wurde heftig protestiert. Aber er hatte Recht, sehr knapp, aber circa einen halben Meter für die Kölner. Schade, das Tor war sehr schön herausgespielt und wäre zur Halbzeit mehr als gerecht gewesen!

Die Pause verkürzten zwei Ibbenbürener Tanz- und Cheerleadergruppen mit ihren tollen Darbietungen. Das kam bei den Zuschauern, dem Schiedsrichtergespann und bei den Spielerinnen sehr gut an und sorgte für ein wenig Unterhaltung bei dem bescheidendem Wetter.

Nach dem Seitenwechsel machte Arminia weiter viel Druck und investierte sehr viel in das Spiel, Köln reagierte nur noch auf die wütenden Angriffe der Gastgeber. In der 59. Minute dann ein Zuspiel auf Lina Jäger, die setzt sich gegen drei Abwehrspielerinnen und die Torhüterin durch und zieht aus dem Gewühl einfach mal ab und trifft – diesmal regulär – 1:1 Ausgleich. Das Spiel war mittlerweile schon lange gekippt und nun auch endlich belohnt worden, auch deshalb, weil Jäger keinen Ball verloren gibt und alles versucht die Kugel im Netz des Gegners unterzubringen. Jetzt noch einen nachlegen und die drei Punkte einsacken! Aber Fußball ist manchmal brutal, so auch heute. Mit einem 20 Meter-Lupfer über Heilmann hinweg traf 10 Minuten vor Schluss wiederum die Matchwinnerin Ann-Katrin Elsen zum 1:2 Siegtreffer für die Mädels aus Kölle. 

Manchmal ist es besser schlecht zu spielen und zu gewinnen, heute haben sie gut gespielt aber verloren. So ist Fußball! Um die Mädels braucht man sich aber keine Sorgen zu machen, der nächste „Dreier“ kommt bestimmt!