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Wende ja, aber die Durchschlagskraft fehlt

3. Liga

SF Lotte – Hallescher FC 0:1

SR: Marcel Garsteiner
 
Toller Job von Bienemann und Steinmann leitet Wende ein

Totgesagte leben länger, das könnte man nach dem Interview mit dem am Kopf verletzten Matthias Rahn wieder einmal bestätigen. Allerdings steht auf der „Habenseite“ der Sportfreunde immer noch nur ein Pünktchen aus fünf Spielen. Von einem gelungenen Saisonauftakt kann da also keine Rede sein. Aber nach den Chaoswochen im Verein ist am letzten Sonntag so etwas wie eine Trendwende zu erkennen gewesen und diese lösten die beiden Interimstrainer Klaus Bienemann und Andy Steinmann aus, die die Mannschaft mit den richtigen Worten erreicht haben und sich voll hinter sie gestellt haben.

Fehlende Qualität in der Offensive abstellen

Andererseits muss man auch deutlich sagen, das die Mannschaft ihren  Willen bekommen hat und nun in der Bringschuld stand. Das allerdings haben sie dann auch gemacht, jeder hat sich vor 1706 erwartungsvollen Zuschauern zu hundert Prozent in dieses wichtige Spiel eingebracht und gezeigt, dass die Truppe noch lebt. Es war aber bei aller positiven Erkenntnis nicht zu übersehen, dass es der Mannschaft an der nötigen Durchschlagskraft gefehlt hat. Vorne fehlt eindeutig jemand, der die teils guten Möglichkeiten auch wegmachen kann. Andererseits hat die Lotter Hintermannschaft auch große Probleme mit den pfeilschnellen Stürmern der Hallenser nach deren Kontern gehabt. Der neue Trainer, wer immer das auch sein wird, der Mitte der Woche am Autobahnkreuz ankommen soll, sollte auch gleich den ein oder anderen Spieler im Gepäck haben. Das muss jetzt alles sehr schnell gehen, wissen wir doch, dass am 31.08. „Toreschluss“ ist.

Wende muss gegen Karlsruhe sichtbar werden!

Gestern war es auf jeden Fall erst einmal wichtig, den Hebel umzulegen. Steinmann, Bienemann und die Mannschaft haben dazu beigetragen, jetzt ist die Vereinsführung gefragt, den Deckel drauf zu machen, auf „Null“ zu justieren und die Saison endlich starten zu lassen! Am kommenden Samstag in Karlsruhe muss das schon deutlich sichtbar werden, sonst wird es schwer in dieser Saison die Klasse zu halten; Ausreden gibt es ab sofort keine mehr.