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Watta und Bernardy mit Traumtoren

U17 Mädchen Regionalliga

DJK Arminia Ibbenbüren – 1.FC Köln 2:2

SR: Mario Principato
Linie: Matthias Brüggemann, Norbert Schulte
 
Spannung im Topspiel der U17 Mädchen Regionalliga West

Da hat man heute im Stadion im westlichen Ibbenbüren in Schierloh das Beste gesehen, was im Regionalliga-Mädchenfußball vor die Kugel tritt. Mit dem Tabellenführer Arminia Ibbenbüren und dem 1.FC Köln trafen zwei Mannschaften aufeinander, die am Ende die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Aber auch im Parallelspiel in Essen, wo SGS Essen auf Alemannia Aachen traf, hagelte es im zweiten Topspiel acht Tore zum 4:4 Unentschieden. Das war ok für die Arminia, die weiterhin den Abstand auf den Widersacher Aachen auf 10 Punkte halten konnte. Wissen muss man natürlich, dass Köln, Gladbach und Essen mit der U16 antreten und damit nicht in die Bundesliga aufsteigen können, da spielen die jeweiligen U17-Mannschaften der Vereine schon.

Zum Spiel

In den ersten 20 Minuten übernahmen die Hausherrinen das Kommando und übten ordentlich Druck auf das Kölner Gehäuse aus. Die ersten Angriffe über die rechte Seite von Pia Bernardy und Lina Jäger brachten aber noch nicht den gewünschten Erfolg. Aber auch Köln hatte mit Knüfermann und Krump blitzschnelle Mädels, die man nicht aus den Augen lassen durfte. Die beste Spielerin des Tages, Pauline Watta, haute dann aber in der 15. Minute einen 20-25 Meter Freistoß über die Kölner Torhüterin unter die Latte. Da stand Jolina Anna Zamorano-Sumpf zu weit vor ihrem Kasten und konnte das Spielgerät nicht mehr erreichen. Nach dem 1:0 hätte Arminia aber schnell den Sack zumachen müssen, bevor die Gäste aus der Domstadt wieder Oberwasser bekamen. Die quirlige Bernardy, Kapitänin Lina Jäger und Judith Höfting über die rechte Seite hatten in den folgenden Minuten genügend Gelegenheit dazu. Zudem war Pauline Watta im zentralen Mittelfeld heute eine Bank. Einen richtig guten Schuss aus der zweiten Reihe gab Pia-Laura Wisnewski noch ab, aber Kölns Torfrau war auf dem Posten. Und wenn du gegen eine Mannschaft wie Köln nicht nachlegst, bekommen die durch ihre spielstarken Offensivkräfte wieder Oberwasser. So auch kurz vor der Halbzeit, als FC-Spielerin Emeli Bender kurz vor der Halbzeit den Ausgleich erzielte. Die letzte DJK-Chance vor der Halbzeit vergab Lina Jäger, als sie Lilian Zamorano-Sumpf schon ausgespielt hatte und den Ball frei vor dem Tor verzog, eher selten bei Jäger. Aber auch Köln hatte noch ein riesen Ding vergeben, als Emely Bender aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf, den Johanna Schulze-Bilk für ihre geschlagene Torhüterin Alina Ochmann zuvor klärte.

Köln führt zwischenzeitlich, aber Bernardy mit Traumtor

Nach der Pause das gleiche Bild, beide Mannschaften wollten hier den Sieg und es ging weiter hin und her, es war ein richtig gutes Mädchem-Fussballspiel auf einem hohen Niveau. Schiri Mario Principato hatte die Partie völlig souverän im Griff und bekam selbst von der Seitenlinie lobende Worte aus beiden Lagern und nahm damit selbst die Klasse Leistung der beiden Mannschaften an. In der 53 Minute brachte Jäger einen Ball von der linken Seite über die Kölner Abwehr, den Hannah Kleve auf das Tor brachte. Die Torhüterin konnte den Ball nur mit Mühe an die Latte lenken, da hätte es schon 2:1 stehen müssen. Aber die ausgelassenen Chancen machten Köln immer wieder stark und sie haben in so einem Moment ihre Leonie Krump, nach Lina Jäger die Zweite in der Torjägerliste, die einfach mal draufzieht und den 1:2 Führungstreffer markierte. Arminia stünde aber nicht da ganz oben, wenn sie solche Rückschläge nicht wegstecken würden. Da wird natürlich weiter Druck gemacht und dann kommt in der 69. Minute nach mehreren wütenden Angriffen von der linken Seite durch Judith Höfting (glaube ich) die Flanke in den Sechzehner, wo Pia Bernardy den Ball mit dem linken Fuß per Volley in die Maschen haut – super Tor, das Tor des Tages.

Dieses 2:2 war am Ende das Ergebnis eines tollen Fußballspiels zweier Mannschaften, die zurecht da oben an der Tabellenspitze stehen. Den letzten „Hundertprozenter“, nicht zu vergessen,  vergab fast mit dem Schlusspfiff Pia Bernardy, die einen Kopfball nach einer Hereingabe von Pauline Watta knapp am Tor vorbeisetzte. Und auch die eingewechselte Manon Stefens scheiterte mit dem Schlusspfiff nochmal an der guten Kölner Keeperin.

Fünf Spieltage vor dem Ende der Saison heißt das:

Arminia Ibbenbüren führt die Tabelle mit 6 Punkten Vorsprung vor dem 1.FC Köln an. Da Aachen auch Unentschieden gespielt hat, bleibt auch hier der Abstand gleich und beträgt weiterhin 10 Punkte. Schwer vorzustellen, das der Arminia der Aufstieg in die Bundesliga noch zu nehmen ist und nach Lage der Dinge könnte und sollte das auch als Meister passieren, auch wenn die Mannschaftsverantwortlichen das noch nicht gerne hören! Allerdings müssen die Mädels da auch in den verbleibenden 5 Spielen alles abrufen!