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U17 der DJK verpasst knapp das Finale des Westfalenpokal

Fotos und Text: Walter Wahlbrink

U17 Mädchen Westfalenpokal

SV Union Wessum – DJK Arminia Ibbenbüren 7:6 n.E. (0:1)

Wessum mit dem glücklicheren Ende für sich, Nele Gröger erlitt schwere Verletztzung

Für die B-Junioren-Fußballerinnen der DJK Arminia Ibbenbüren ist der Traum vom Finale um den Westfalenpokal geplatzt. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Halbfinale unterlag der heimische Regionalligist beim Westfalenligisten  Union Wessum am Mittwochabend ganz unglücklich nach Elfmeterschießen mit 6:7.

Elfmeterschießen musste entscheiden

Nach 80 Spielminuten hieß es 1:1, in der Verlängerung fielen keine Tore. Nach jeweils vier Treffern ging auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Den siebten Elfer setzten die Armininnen an den Querbalken und ebneten Wessum damit die Finalteilnahme.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten

Gut 200 Zuschauer sahen ein packendes Semifinale mit zwei ganz unterschiedlichen Halbzeiten. Vor Pause hatten die Armininnen die Spielkontrolle und ließen die Wessumerinnen überhaupt nicht zum Abschluss kommen. In der 26.Minute scheiterte Lina Jäger mit der ersten guten Schussmöglichkeit nur ganz knapp. Zwei Minuten später scheiterte sie erneut auf Rückpass von Isabell Scheinig. In der 36.Minute verpasste Lina Jäger um Haaresbeite eine Hereingabe von Isabell Scheinig. Für die überfällige 1:0 Führung sorgte Isabell Scheinig eine Minute vor dem Seitenwechsel auf glänzender Vorarbeit von Nele Gröger und brachte damit die rund 50 mitgereisten DJK-Fans zum Jubeln.

Zwei Minuten nach dem Wechsel glichen die Gastgeberinnen mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus. Die kompakten  Wessumerinnen setzten nun ihre ganz Kampfkraft ein und hatten im Mittelfeld ein Übergewicht. Die größte Chance zum Siegtreffer hatten sie in der 67. Minute, als sie nur den Pfosten trafen. In einer nervenaufreibenden Verlängerung zitterten sich beide Teams ohne große Höhepunkte ins Elfmeterschießen. Der Elfmeterkrimi war dann nur noch Lotterie mit dem glücklichen Ende der Wessumerinnen.

Anmerkung von Birger Röber

Leider kam es im Verlauf der Begegnung zu einer schweren Gesichtsverletzung von Kapitänin Nele Gröger. Eine erste Untersuchung deutete auf einen Gesichtsbruch hin, worüber es am kommenden Montag detailiertere Aussagen geben wird. Des weiteren sind auch Fiona Heidkamp und Wenke Röber weiterhin verletzt und werden im Meisterschaftsspiel gegen Borussia Bochholt nicht zur Verfügung stehen.

Trainer Birger Röber meinte dazu:

“ Für Nele tut es mir unendlich Leid, dass ist für uns im Moment ein großer Verlust. Jetzt wird sich zeigen, dass wir auch in der Breite gut aufgestellt sind. Die „Jungen Mädels“ werden nun ihre Chance wahrnehmen müssen und die erfahrenen Spielerinnen ersetzen, wir werden nun alle etwas enger zusammenrücken müssen, um diese Ausfälle zu kompensieren. Das werden wir aber schaffen, da bin ich mir ganz sicher. Schon im Pokal haben sie einen „Super Job“ gemacht und hätten genauso gut gewinnen können. Mit einem Sieg gegen Bochholt machen wir einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt, das wissen meine Mädels und werden alles geben.“