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TuS Recke erteilt Lütgendortmund eine Lehrstunde

Westfalenpokal Runde 2

U17 Mädchen

TuS Recke – SG Lütgendortmund 6:1 (5:0)

SR: Maik Echelmeyer
Linie: Pascal Teepe, Mario Principato
 
Nach sechs Minuten war der Drobs gelutscht, Westfalenligist geht in Recke unter

Dreimal Sophia Steinemann, zweimal Charlotte Hackmann und einmal (ohne Angabe), da war der Westfalenligist aus Dortmung geschlagen und die Mädchen vom Kanal eine Runde weiter im Westfalenpokal. Bereits nach sechs Minuten zappelte das Leder schon dreimal im Netz des Gegners. Hackmann, Steinemann, Hackmann und es stand 3:0; da schien es, als ob der Gast noch gar nicht angekommen war im sonnendurchfluteten Recke. Gut, 10:30 Uhr Anpfiff ist für 15-17-jährige Mädchen sicherlich eine ambitionierte Zeit, wenn man vorher noch 120 km Auto fahren muss, aber für einen Westfalenligisten sicherlich kein Einzelfall. Mit so einer schwachen Leistung und so wenig Gegenwehr hatten die Gastgeberinnen wohl im Leben nicht gerechnet. Das muntere Tore schießen ging dann ja auch noch bis zum Pausenpfiff weiter. Nach knapp einer Halben Stunde stand es bereits 4:0 und fünf Minuten vor dem Wechsel markierte Steinemann bereits ihren zweiten Treffer und schloss in der Torausbeute zu Hackmann auf. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass das Leistungsniveau der Recker Mädchen sowieso schon lange an das eines Westfalenligisten heranreicht. Da ist in Sachen Aufstieg bedauerlicherweise einiges bekanntlich falsch gelaufen. 

Nach de Pause war es zunächst der Gast aus Dortmund, der wie in der ersten Halbzeit sofort in der 41. Minute den 5:1 Anschlusstreffer erzielte. Aber postwendend erhöhte die auffälligste Spielerin, Sophia Steinemann, wieder auf 6:1 und zog somit den Gästen den Nerv. In den verbleibenden 35 Minuten schaltete Recke kontrolliert zwei Gänge zurück und Lütgendortmund war nicht mehr in der Lage etwas am souveränen Ergebnis zu ändern. 

Für den Bezirksligisten geht damit der Pokalwettbewerb in die dritte Runde (Achtelfinale). Am Sonntag, den 24. März ist dann der SSV Rhade zu Gast im Fürstenbergstadion, das ist allerdings schon eine höhere Hausnummer, die dann zu bewältigen ist. Man ist sich aber schon begegnet und wer die Recker kennt, der weiß, dass sie auch in diesem Spiel alles versuchen werden, ins Virtelfinale vorzustoßen. Und mal ehrlich: Wer sie heute gesehen hat, der glaubt sicherlich auch, dass sie dazu in der Lage sind.

Wermutstropfen im Recker Spiel: Ein Mädel verletzte sich so schwer am Fuß, dass sie mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Gute Besserung und schnelle Genesung von dieser Stelle.