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Stienecker übernimmt zur nächsten Saison Laggenbecks U19

Foto von l.n.r.: Henrik Stienecker (Cotrainer), Freddy Stienecker (Cheftrainer), Frank Heilmann (Jugendleiter und Mannschaftsverantwortlicher), Felix Haumer (Jugendleiter)

Cheruskia Laggenbeck

Trainerfrage nach Palms Weggang von der U19 nun geklärt

 

Freddy Stienecker wird Trainer der A Junioren von Cheruskia Laggenbeck, sein Bruder Henrik Cotrainer

Nun ist es amtlich, Freddy Stienecker übernimmt zur neuen Saison das Traineramt von Chruskia Laggenbecks U19. Jetzt wird aus jahrelangen Konkurrenten eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die sehr erfolgreich werden könnte. Mit im Boot wird Stieneckers Bruder Henrik sitzen, der zuletzt die U17 von Preußen Lengerich trainiert hatte. Die sportliche Leitung übernimmt Frank Heilmann, Cheruskias Jugendleiter.

Was waren das in den letzten Jahren für emotionale Kämpfe um die Meisterschaft, die Laggenbeck mit Trainer Raphael Palm oder Frank Heilmann und Lengerich mit Freddy Stienecker gegeneinander ausgetragen haben. Stienecker, der die Lengericher Mannschaft von der C- bis zur A Jugend trainiert hatte, traf während der U15 und des ersten Jahres der U17 auf Trainer Frank Heilmann und danach bis 2017 auf Raphael Palm auf Laggenbecker Seite. Nun geht Palm ja bekanntlich in der Saison 2018/2019 nach Lotte und baut dort die zweite Mannschaft auf und Stienecker übernimmt Cheruskias A Junioren, die Palm in dieser Saison noch in die Bezirksliga führen will. Die Chancen dafür stehen gut, Laggenbeck führt die Tabelle der A Junioren Kreisliga A aktuell vor Mettingen mit fünf Punkten Vorsprung an. Palm, der auch weiterhin ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit Laggenbeck pflegt, möchte seinem Verein vor seinem Weggang noch etwas Gutes tun, und das wäre sicherlich die Meisterschaft und der danach folgende Aufstieg in die überkreisliche Bezirksliga. Ein Trainerstart nach Maß stünde Stienecker bevor.

Die ersten Gespräche zwischen Freddy Stienecker und Laggenbecks Vereinsführung fanden bereits im Februar statt. Die gegenseitige Wertschätzung und die freundschaftliche Atmosphäre in den Gesprächen ließen die beiden Parteien schnell zusammenfinden. „Ich wollte nach der Beendigung meiner Trainerlaufbahn in Lengerich erstmal im privaten Bereich, beruflich und familiär alles geregelt und in trockenen Tüchern haben, bevor ich mich nach einer neuen Aufgabe umsehe, das ist mir mit der Übernahme der A Junioren in Laggenbeck nun gelungen. Wir haben nach sehr konstruktiven Gesprächen schnell Einigkeit erzielt, und ich habe richtig Bock auf die Jungs“, konnte Stienecker seine Vorfreude auf die neue Aufgabe nicht verheimlichen. Auf die Frage, wie es seinerzeit mit der Trennung von Lengerichs zweiter Mannschaft ausgegangen ist und ob er sich dazu nochmal abschließend äußern wolle, entgegnete Stienecker knapp: „Lengerich ist für mich zurzeit kein Thema mehr, dazu möchte ich nichts mehr sagen; ich konzentriere mich jetzt voll auf die A Junioren von Cheruskia Laggenbeck, schaue mir dort einige Spiele der A und B Junioren an und stelle gemeinsam mit dem Verein schon die Weichen für die nächste Spielzeit.“ 

Sollte Palm es diesmal tatsächlich schaffen, den Aufstieg der Laggenbecker A Junioren in seinem letzten Jahr zu realisieren, wäre das für Stienecker nochmal eine ganz andere Perspektive, mit vielen Möglichkeiten, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Laggenbeck hat in den letzten Jahren unheimlich aufgeholt im Jugend- und Seniorenbereich. Die Sportanlage an der Jahnstrasse ist mittlerweile nicht nur durch den Kunstrasen eine der schönsten und kompaktesten Anlagen im ganzen Kreis, auf denen man bester Trainingsvoraussetzungen vorfindet das ist auch vielen Akteuren im Fußballkreis und darüber hinaus nicht verborgen geblieben. Die Voraussetzungen, bei der Cheruskia erfolgreichen Fußball zu spielen, sind auf jeden Fall gegeben, auch das war ein Grund für Freddy Stienecker, seine Zusage an Laggenbeck zu richten und nicht an einen anderen Verein; bemüht hatten sich mehrere um den erfolgreichen, sympathischen Trainer.