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Sie lernen so viel , die Mädels von Arminia Ibbenbüren

U17 Mädchen/Bundesliga West

FSV Gütersloh – DJK Arminia Ibbenbüren 7:0

SR: Hannah Riederer
 
Keine Chance gegen die mit National- und Westfalenauswahl-Spielerinnen gespickten Gütersloher

Es ist ein Jahr des Lernens und Erfahrungen sammeln, zu holen wird für die Mädels der DJK nicht viel sein, das wissen sie, so realistisch sind sie! Aber sie geben sich nie auf und genießen es, ein ganzes Jahr lang Bundesliga spielen zu dürfen. Egal, ob Katharina Eiter Trainerin war oder jetzt wieder Birger Röber, beide haben die Mädels behutsam auf die Mission Bundesliga vorbereitet oder tun dies immer noch. Köln, Gladbach, Essen oder Gütersloh sind gespickt mit den besten Junioren-Fußballerin des Landes und haben alle eine lange Tradition in dieser Liga. 

Gütersloh das taktisch beste Team der Liga

In Gütersloh sind sie mit dem 7:0 noch ganz gut bedient gewesen, die haben sehr dosiert und effizient gespielt. Zu Beginn zwei Tore geschossen, das Tempo wieder raus genommen und das Spiel in die Breite verlegt, wieder angezogen und kurz vor der Halbzeit nochmal zugeschlagen. Die Arminia hatte ein paar ganz ansehnliche Gegenzüge, die aber meistens vor dem gegnerischen Strafraum zu Ende waren.  Zu Beginn der zweiten Halbzeit schlugen die Gütersloher wieder zweimal zu und erteilten dem Bundesliga-Neuling eine Lehrstunde im Juniorenfußball, die die Mädels auch ohne zu murren annahmen und ihrerseits sogar ein paarmal bis in den Strafraum vor der großen Tribüne in dem halb fertigen Stadion der Tönnies-Arena vordrangen. Nach 80 Minuten und zwei weiteren Toren war das Spiel dann auch vorbei. Mehr war nicht drin, das wussten sie vorher, nächsten Samstag kommt Bad Neuenahr.

Erstmals auf dem neuen Kunstrasen gegen Bad Neuenahr

Am kommenden Wochenende (Samstag 14:00 Uhr) kommt SC 13 Bad Neuenahr ins Stadion in Ibbenbühren/Schierloh. Erstmals werden die Mädels dann auf ihrem neuen Kunstrasen spielen, dort kommen zur Zeit aber die Gäste sicherlich noch besser drauf klar, weil fast alle Mannschaften ein solches Geläuf besitzen. Aber mit der Zeit gewöhnen sich auch die Arminen an den künstlichen Untergrund und die anderen werden diesen Vorteil nicht mehr haben. Die spielerische Qualität wird sich mit der optimalen Trainingsvoraussetzung in naher Zukunft bei der Arminia sicherlich noch erhöhen, aber gegen die gestandenen Bundesligamannschaften wird es noch nicht reichen.

Noch dreimal Bundesliga in Schierloh in dieser Saison

6:0 hat Bad Neuenahr im Hinspiel gewonnen, dort gibt es viele Spielerinnen mit einer sehr hohen individuellen Klasse, wie beispielsweise Chiara Fabienne Bücher, die gegen Arminia Ibbenbüren gleich dreimal erfolgreich war und schon 13 Treffer auf ihrem Konto hat. Ein Ziel wäre es schon, so eine Spielerin nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, obwohl das sehr schwierig sein wird. Es wird spannend zu beobachten, wie Trainer Birger Röber seine Mädels auf das Spiel vorbereiten wird und wie sie seine Vorgaben umsetzen werden. Egal, wie es ausgehen wird, den Spaß werden die Mädels auch in diesem Spiel nicht verlieren und vielleicht haben sie ja in den verbleibenden sechs Bundesligaspielen nochmal „Ihren Tag“, dass wäre ihnen zu wünschen! Dreimal kann man die Arminia noch zu Hause erleben, gegen Neuenahr (07.03.), Saarbrücken (21.03.) und am 2. Mai gegen Iserlohn. Auswärts müssen die Mädels noch gegen Gladbach (14.03.), 1.FC Köln (18.04.) und  Bayer Leverkusen (25.04) ran.