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SC Verl setzt wieder mehrere Westfalenligisten ein

Aufbaurunde U19 Junioren

Cheruskia Laggenbeck – SC Verl II 1:6 (0:3)

 

Laggenbeck kämpfte bis zum Schluss und bleibt auf Platz 2

Zugegeben ist die 1:6 Niederlage gegen eine halbe „Westfalenligamannschaft“ aus Verl ein Ergebnis, das auf den ersten Blick nicht zufriedenstellen kann, aber man kann doch viel Positives aus dieser scheinbar hohen Niederlage ziehen. Laggenbeck hat heute gegen eine Mannschaft verloren, die fast zur Hälfte aus der ersten Mannschaft des SCV besteht. Das ist zwar legitim, aber eben nicht fair gegenüber einer Mannschaft, die nur aus KLA-Ligisten besteht. Fairness hin oder her, der SC Verl bewegte sich damit im Erlaubten, das hatte ein Woche zuvor Borussia Emsdetten auch zu spüren bekommen. Die hatten zwar Protest dagegen eingelegt, war zu hören, sind damit aber nicht durchgekommen. Und auch Laggenbeck tut gut daran, dieses Spiel möglichst schnell abzuharken und sich auf das Spiel gegen die SpVg Emsdetten zu konzentrieren. 

Gegen Emsdetten reicht ein Unentschieden

Laggenbeck kann am kommenden Sonntag aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen und das ist die wichtigste Erkenntnis am heutigen Tag. In der Endabrechnung des heutigen Spieltages führt Laggenbeck mit einem weniger kassierten Tor in der Tabelle vor Emsdetten. Das bedeutet, dass ein Unentschieden gegen Emsdetten am nächsten Sonntag reichen würde, um aufzusteigen.

Warum man einer 1:6 Niederlage auch etwas Positives abgewinnen kann

Die nächste positive Erkenntnis ist, dass die Cheruskia in der ersten Halbzeit in den ersten 20 Minuten mindestens ebenbürtig war und in der 15. Minute Pech hatte, dass Nico Stehr eine hundertprozentige Chance zur 1:0 Führung knapp vergab. Auch ist der Cheruskia zugute zu halten, dass sie nach dem Doppelschlag in der 38. und 39. Minute nicht aufgaben und weiter dagegen hielten. 

Mut für das Spiel gegen Emsdetten macht auch, das Neuzugang Linus Halstenberg in der zweiten Hälfte, als er eingewechselt wurde, dem Spiel in der Offensive wieder viel frischen Wind brachte. Halstenberg, der zuletzt bei BW Hollage in der Landesliga gespielt hatte, besitzt ein hohes Maß an Spielkultur und brachte die Abwehr des SC Verl das ein oder andere Mal in Verlegenheit. Halstenberg war es dann auch, der das vielleicht wichtigste Tor an diesem Tag schoss, als er sich mit seiner ganzen Kraft durchsetzte und links am Torwart vorbei den Ball in der 90. Minute ins Netz beförderte. Das war nicht ein Geschenk von Verl, sondern das Ergebnis einer tollen Schlussoffensive der Laggenbecker. Entsprechend wurde das Tor auch gefeiert, da man den Zwischenstand aus Liesborn auch mitbekommen hatte, dort stand es 4:2 für Emsdetten, aber eben nicht hoch genug, um an der Cheruskia in der Tabelle vorbeizuziehen. 

Somit hat der SVC am kommenden Sonntag in Emsdetten ein echtes Endspiel, das sie mit zahlreichen Fans im Rücken zum Heimspiel machen könnten.

Hopsten hofft weiter, Lotte ist nach Niederlage gegen Wiedenbrück aus dem Rennen

Leider hat es die U17 der Sportfreunde Lotte verpasst, das zweite Spiel gegen den SC Wiedenbrück für sich zu entscheiden und musste eine 0:4 Niederlage hinnehmen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch Wiedenbrück mit sehr viel Unterstützung aus der ersten Mannschaft antrat und Lotte schon sehr früh durch eine rote Karte mit 10 Mann weiterspielen musste. Westfalia Hopsten hingegen konnte das dritte Spiel der Abstiegsrunde gegen Günnigfeld mit 5:0 gewinnen und kann sich weiterhin Hoffnung machen, die Klasse doch noch zu halten. Die Torschützen auf Westfalias Seite waren Lucas Zünkler, Lennard Knoop und Georg Niemann.