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Röber geht zurück nach Mettingen

Das ist heute eingeschlagen wie eine Bombe!

Pressemitteilung des VFL Eintracht Mettingen

Birger Röber übernimmt zur neuen Saison die zweite Mannschaft des VfL Eintracht Mettingen. Darauf einigten sich der Vorstand und Röber in der Winterpause, nachdem der aktuelle Trainer Markus Sparenberg sich mit dem Verein auf ein Ende der Zusammenarbeit zum Saisonende verständigt hat. Birger Röber hat als Jugendtrainer bereits seine Spuren beim VfL hinterlassen, bevor er Mettingen Richtung Arminia Ibbenbüren verlassen hat. Dort trainiert er die B-Juniorinnen erfolgreich in der Regionalliga West. Birger Röber bringt mit Robin Saatkamp, einen weiteren ehemaligen VfLer, als Co-Trainer mit. Die zweite Mannschaft befindet sich in der laufenden Saison, als Tabellenzweiter der Kreisliga B1, mitten im Aufstiegskampf zur Kreisliga A.

 

Rolfinaction im Gespräch mit Birger Röber

Birger, was hat dich zu diesem Schritt bewogen?

Zunächst muss ich sagen, dass dieser Schritt nicht einfach für mich ist, ich verlasse ein intakte Mannschaft, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Schwer ist es mir auch deshalb gefallen, weil es im zwischenmenschlichen und sportlichen Bereich überhaupt keine Probleme gab. Ich habe in den zurückliegenden drei Jahren viele tolle Menschen kennen lernen dürfen, egal ob aus meiner Mannschaft oder im näheren Umfeld, wie zum Beispiel aus der 1. und 2. Damenmannschaft und dem Vorstand. Nun zu deiner Frage, was mich zu diesem Schritt bewogen hat. Wenn man eine U17 Regionalligamannschaft trainiert, bedeutet das, dass man einen sehr hohen Aufwand betreiben muss. Zeitlich bleibt dir da kaum etwas Spielraum für deine privaten Angelegenheiten. Da hat es dann auch familiäre Gespräche gegeben und dann musst du dich entscheiden. Diese Aufgabe kannst du nicht mit halber Kraft erledigen, die fordert dich komplett und das habe ich in den letzten Jahren mit viel Freude und Hingabe erledigt. Und das haben die Mädchen auch verdient. 

Du übernimmst zur neuen Saison die Reserve von Eintracht Mettingen, deine erste Station im Herrenbereich?

Ja genau, dass ist auch in der Reihenfolge so richtig, ich habe zunächst die Entscheidung getroffen, das Traineramt der Regionalliga aus den genannten Gründen nicht mehr fortzuführen und habe dann in Mettingen zugesagt, nachdem ich einige gute Gespräche mit dem Vorstand und dem Trainerteam der ersten Mannschaft hatte. Mettingen ist meine Heimat, ich kann mit dem Fahrrad zum Tüöttenpark fahren, das war dann am Ende auch ein Bauchgefühl, was mich zu diesem Schritt bewogen hat.  

Bis zum Sommer geht es aber jetzt bei der Arminia noch weiter?

Ja klar, wir haben noch viel vor. Am Freitag habe ich die Mädchen informiert und ich muss sagen, die Situation war nicht ganz tränenfrei, wir haben schließlich im Sommer drei Jahre lang zusammen viel gemeinsam gearbeitet. Bis zum Saisonende werde ich noch mit Vollgas versuchen, alles für diese Mannschaft zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Da wird sich nichts ändern. Und Kathrin Eiter wird der Mannschaft ja auch über die Saison hinaus erhalten bleiben. Es ist kein schmerzfreier Abschied, aber aus privaten Gründen unabdingbar!

Danke Birger