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Recke lässt nichts anbrennen

Bezirksliga Frauen

TuS Recke – VfL Ladbergen 5:0 (3:0)

 

Text und Fotos von Thomas Wägener

In der Bezirksliga der Frauen hat der TuS Recke durch einen ungefährdeten 5:0 (3:0)-Erfolg über den VfL Ladbergen seine Aufstiegsambitionen untermauert und gleichzeitig die Abstiegssorgen des Gegners verschärft.  

Beinahe wäre der Favorit kalt erwischt worden, denn schon in der 1. Minute war VfL-Angreiferin Myriam Stamm durchgebrochen und frei vor dem Tor, ihr Abschluss war aber viel zu harmlos und wurde so zur sicheren Beute für Anna-Lena Tietmeyer. Es sollte für lange Zeit die letzte gefährliche Aktion der Gäste bleiben, denn Recke kam nun besser ins Spiel und nach sieben Minuten gleich zu einer Dreifachchance. Nach einem zu kurzen Abschlag von Gäste-Torfrau Hannah Ehrentreich setzte Dorothe Wallmeier die Kugel an die Latte. Der Abpraller landete ebenfalls bei Reckes bester Torschützin, doch bekam Ehrentreich bei deren Schuss gerade noch die Beine zusammen. Der erneute Nachschuss von Marie Linnemann landete schließlich am Außennetz. In der 12. Minute ging Recke doch in Führung. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld rutschte eine Gäste-Abwehrspielerinn aus und ebnete so den Weg für Wallmeier. Diese legte noch einmal quer zu Judith Rieskamp, die keine Mühe hatte, flach zu vollenden. Nur eine Minute später schlug Rieskamp einen punktgenauen diagonalen Pass auf die rechte Seite zu Marlene Gerhardt, deren zu zentraler Abschluss von Ehrentreich pariert werden konnte. Die Gastgeberinnen gaben jetzt deutlich den Ton an und zogen das Spiel immer wieder geschickt in die Breite. Durch die aufrückenden TuS-Abwehrspielerinnen schafften sie immer wieder Überzahlsituationen. In der 21. Minute erhöhte Lisa Rietmann aus zwölf Metern auf 2:0 für Recke, da Ladbergen die Situation nicht klären konnte. Schön herausgespielt war das 3:0, das vier Minuten später wieder Rieskamp erzielte. Auf der linken Seite stand zwar eine TuS-Akteurin im Abseits, jedoch passiv, da sie nicht ins Geschehen eingriff. Somit kam die hinterlaufende Rietmann an den Ball, die Rieskamp bediente. Bis zur Pause passierte vor beiden Toren nicht mehr viel, sodass beim Stand von 3:0 die Seiten gewechselt wurden.

Nach Wiederanpfiff änderte sich an den Kräfteverhältnissen wenig. Recke war weiter klar überlegen und setzte Ladbergen in der eigenen Hälfte fest. Wenn die Gäste doch einmal offensiv in Erscheinung traten, dann über Stamm, die allein auf weiter Flur, gegen die TuS-Abwehr aber zumeist zweite Siegerin war. Gefährlicher war weiter das Heimteam. In der 58. Minute zog Carina Dresselhaus aus 30 Metern einfach mal ab und das Spielgerät senkte sich als Borgenlampe in die Maschen. In der 64. Minute war dann auch Dorothe Wallmeier zur Stelle, die zentral vor dem Tor an die Kugel kam und überlegt flach ins rechte Eck einschob. Wenig später ließ Reckes Top-Torjägerin noch eine „Hundertprozentige“ liegen, sodass es beim auch in der Höhe verdienten 5:0 blieb, wenngleich sich Ladbergen nach Kräften wehrte, sich aber der Qualität des Gegners beugen musste.