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Rechtzeitig zu Weihnachten ist „die Kuh vom Eis“

Urteil im Streit um das Kreisliga B Spiel,  SC Velpe Süd vs ISV II gefällt

von Rolf Grundke

Im Spiel der Kreisliga B II vom 11.09.2016 zwischen dem SC Velpe Süd und ISV II hatte es nach einer Flut von gelben Karten auf beiden Seiten in der zweiten Halbzeit am Ende 2:1 für den SC Velpe Süd geheißen. Da der Schiedsrichter seine Fehler beim Ziehen von je einer gelbroten und einer gelben Karte eingestanden hatte, stritten sich beide Vereine um eine Wiederholung des Spiels.

In diesem Spiel ging die ISV schon früh in der 30. Minute durch Alexander Eiter in Führung. Das Spiel kippte aber im zweiten Durchgang und wurde auch härter. Sieben gelbe Karten in den letzten 25 Minuten und zwei Tore von Velpe Süd (Manuel Horstmann 60. Minute und Helge Przijbijlski 90+3) zeugten von dem aufgeriebenen Spiel.

Fader Beigeschmack

Nun hat die Bezirksspruchkammer in zweiter Instanz dem SC Velpe Süd Recht zugesprochen. Das Spiel wird nicht wiederholt, die Punkte gehören dem SC. Ein fader Beigeschmack bleibt allerdings bestehen. Ein Urteil darüber, wie mit solchen Situationen umgegangen wird, hat jeder einzelne von uns selber zu fällen.

Holger Althaus, Trainer vom SC Velpe Süd, sah es so: „Die Kuh ist vom Eis. Ein wenig Gerechtigkeit macht sich zu Weihnachten ganz gut.“

Den Zeitungsbericht (siehe Beitragsbild) zu dem Vorfall schrieb Alfred Stegemann, und er erschien sowohl in der WN als auch in der IVZ.

Das Urteil

In dem Sportrechtsverfahren Az. 04/2016−17, SC Velpe Süd – SV Ibbenbüren II hat die BSK 1 in ihrer Sitzung am 14.12.2016 in Münster in folgender Besetzung:

Ludger Rüschenschmidt, TuS Ascheberg, als Vorsitzender,

Karlo Willers, FC Eintracht Rheine, als Beisitzer,

Alexander Tehler, 1. FC Gievenbeck, als Beisitzer

im schriftlichen Verfahren für Recht erkannt:

Urteil:

1. Das M-Spiel 47 des SC Velpe Süd gegen SV Ibbenbüren II vom 11.09.16 ist unter Aufhebung des Urteils der KSK 31 vom 28.09.16 mit 2:1 für den SC Velpe Süd wie im Spielbericht niedergelegt zu werten.

2. Die Kosten des Verfahrens in Höhe von 61,20€ trägt der Verein SV Ibbenbüren

3. Die Berufungsgebühren sind dem Verein SC Velpe-Süd zu erstatten (§ 56, Abs.1, RuVO/WDR du
4. Eine Revision ist nicht zugelassen (§ 46, Abs. 2 x RuVO/WDFV)

Ludger Rüschenschmidt

(Vorsitzender BSK 1, Nord)