Laggenbecks Aufholjagd wird nicht belohnt | Rolf-In-Action
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Laggenbecks Aufholjagd wird nicht belohnt

Damen-Bezirksliga
Cheruskia Laggenbeck – TuS Altenberge 2:3 (0:1)

Bezirksliga-Neuling Cheruskia Laggenbeck hat bei seiner Heimpremiere eine unglückliche 2:3 (0:1)-Niederlage gegen den TuS Altenberge hinnehmen müssen.

Die Partie begann mit einer Schrecksekunde für die Gastgeberinnen, die Glück hatten, durch einen Heber nicht früh in Rückstand geraten zu sein (2.). In der 9. Minute tauchte Laggenbeck erstmals gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auf. Joanna Heiber tankte sich über links durch und flankte nach innen. Der zu kurz abgewehrte Ball landete bei Lena Berning, deren Abschluss von der Strafraumgrenze letztlich zu zentral war. Danach neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, ohne nennenswerte Torgefahr auszustrahlen. Ab Mitte der ersten Spielhälfte verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr in die Hälfte der Cheruskia. Nach einem Pressschlag im Strafraum der Laggenbeckerinnen behauptete Immaculata Moggia die Kugel und versenkte sie aus zentraler Position aus etwa zehn Metern (33.). Drei Minuten später klatschte ein Schuss von TuS-Angreiferin Sharleen Lüttecke aus 22 Metern an den Pfosten. Bis zur Halbzeit tat sich vor beiden Toren nicht mehr viel, sodass mit einem verdienten 0:1 die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn von Durchgang zwei hatten die Laggenbeckerinnen eine starke Phase und entfachten deutlich mehr Druck als in den ersten 45 Minuten. Torchancen kamen jedoch nicht heraus. Die hatten wieder die Gäste, und so war es Cheruskia-Torhüterin Verena Kipp, die nach einem Konter auf der Höhe war. Sekunden später besorgte Kathrin Speckamp dann aber das 0:2. Beide Teams waren auch in der Folge bemüht, den Ball am Boden zu halten und zu kombinieren. Oftmals landete der finale Pass jedoch nicht bei der Mitspielerin. So bedurfte es einer sehenswerten Einzelaktion für den Anschlusstreffer. Lena Berning narrte auf dem rechten Flügel zwei Gegenspielerinnen, drang in den Strafraum ein und vollstreckte aus acht Metern ins kurze Eck zum 1:2 (74.). Das Anschlusstor sorgte für neue Hoffnung bei Laggenbeck. Allen voran bei Torschützin Berning, die vier Minuten später mit einem Fernschuss den Ausgleich besorgte. Binnen vier Minuten waren die Laggenbeckerinnen also zurück in der Partie und sahen sich nur 120 Sekunden später nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr wieder in Rückstand, den  Sharleen Lüttecke völlig freistehend aus halblinker Position mit einem Schuss ins lange Eck besorgte. Wiederum nur zwei Minuten darauf setzte Cheruskias Abwehrspielerin Sabrina Janßen einen Fernschuss knapp über die Latte. Es sollte die letzte nennenswerte Torchance bleiben und so stand unterm Strich eine vermeidbare Niederlage, denn aufgrund der zweiten Halbzeit wäre mehr drin gewesen, für den Liganeuling, dessen Aufholjagd letztlich nicht belohnt wurde. „Wir haben heute ein wenig Lehrgeld bezahlt“, resümierte Laggenbecks Trainer Marcel Rimmrodt, der seine Mannschaft aber auf einem guten Weg sieht.

Hinweis: Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf, da uns diese zugespielt wurden.