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Laggenbeck zahlt Lehrgeld an Riesenbeck

Herren Bezirksliga

Cheruskia Laggenbeck – Teuto Riesenbeck 2:3 (1:0)

SR: Ulrich Wessel
 
Nach 90 Minuten steht es (noch) 2:1 für Laggenbeck…

Ein Spiel dauert 90 Minuten oder bis der Schiedsrichter abpfeift. Das musste Cheruskia Laggenbeck am vergangenen Sonntag ganz schmerzhaft erfahren. Nach der regulären Spielzeit, sprich nach 90 Minuten, führte die Cheruskia im Bezirksliga-Derby gegen Teuto Riesenbeck mit 2:1 und wähnte sich schon als der sichere Sieger dieses Spiels. 

150 Zuschauer sahen aber dann, das ein Spiel auch durchaus weit über 90 Minuten dauern kann, immer dann, wenn es zwischenzeitlich viele Verletzungen oder Unterbrechungen gegeben hat. Das eine Mannschaft in dieser Zeit auch noch zwei Tore schießt, kommt auch nicht selten vor, hat oft damit zu tun, dass die führende Mannschaft mit dem Kopf die Partie nicht konsequent zu Ende spielt! So passierte es in Laggenbeck, da war Riesenbeck die Mannschaft, die in der Nachspielzeit den Laggenbeckern den sicher geglaubten Sieg noch vor der Nase wegschnappte.

Laggenbecks Goalgetter Felix Stehr brachte seine Elf bereits in der 3. Minute in Frührung, erst 59 Minuten später konnte Riesenbeck durch Christopher Beer ausgleichen. Vier Minuten vor Schluss erzielte wiederum Stehr den 2:1 Siegtreffer – denkste, es gab ja noch die unendlichen Minuten Nachspielzeit. In der 91. Minute gelang Mario Heeke nochmal der Ausgleich und in der 94. Minute war da wieder der Teufelskerl Beer, der die Kugel in den letzten Sekunden des Spiels unter riesigem Jubel über die Linie drückte – 2:3 für Riesenbeck.

Riesenbeck damit aus der Abstiegszone raus und Laggenbeck auf Rang 8. Auch Heiko Beckers ISV schafft gegen BW Aasee den zweiten Saisonsieg und bewegt sich damit in ruhigerem Fahrwasser. Recke spielt in Emsdetten 0:0 rangiert einen Platz vor Laggenbeck auf „Sieben“.