Ladbergen hat sich zu einer Top-Adresse im Frauenfußball entwickelt | Rolf-In-Action
Logo

FOLGE UNS AUF

Ladbergen hat sich zu einer Top-Adresse im Frauenfußball entwickelt

Foto: Die Torhüterin des VFL Ladbergen hatte viel zu tun und erledigte ihre Aufgabe sehr gut!

Meppen holt den Pott

Zum 6. mal jährte sich das VR-Bank Damen Masters in Ladbergen und erfährt kontinuierlich Jahr für Jahr eine Steigerung in Qualität und Professionalität.

12 Mannschaften traten an, um den mittlerweile begehrten Pokal zu gewinnen. Drei mal 2. Bundesliga (SV Meppen, VFL Wolfsburg II und Arminia Bielefeld), sechs mal Regionalliga ( Werder Bremen II, 1. FC Köln II, VFL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Warendorfer SU und Borussia Mönchengladbach), Oberligist BW Hollage, Westfalenligist FSV Gütersloh und Bezirksligist und Gastgeber VFL Ladbergen.

Die Vorrunde wurde in drei Gruppen eingeteilt, aus denen sich die ersten beiden Mannschaften und die beiden besten dritten Teams für die Zwischenrunde qualifizierten. Für den Gastgeber, BW Hollage, FSV Gütersloh und dem VFL Bochum war nach der Vorrunde schon Schluss, sie konnten um 14:30 Uhr die Heimreise antreten bzw. sich voll auf die Cafeteria konzentrieren. Hier gab es für alle Geschmacksrichtungen reichlich was fürs leibliche Wohl.

Die Zwischenrunde wurde dann in zwei Vierer-Gruppen gespielt, aus denen der jeweils erste im Finale stand und die Gruppenzweiten um Platz 3 spielen mussten. Mit jeweils drei Siegen schafften den Gruppensieg der VFL Wolfsburg und der SV Meppen. Platz 3 spielten die Warendorfer SU und Borussia Mönchengladbach aus. Das Spiel gewann Gladbach äußerst knapp mit 2:1.

Meppen gewinnt das Finale und holt sich im 2. Anlauf den Pott

Das Finale war bei weitem nicht so spannend, wie einige Spiele aus der Zwischenrunde. Beispielsweise das 3:2 zwischen Wolfsburg und Warendorf war sehr dramatisch und zog zum Schluss gar den Unmut des SU-Trainers auf sich. Der SV Meppen bezwang diesmal den FVL mit 2:0 und gewann, wie wir meinen, das Finale auch verdient, weil die in orange gekleideten Emsländerinnen in den entscheidenden Szenen etwas spritziger waren und nach der letztjährigen Finalniederlage gegen den VFL Bochum den Pott auch unbedingt haben wollten.

Der VFL Ladbergen schlug sich als Bezirksligist erstaunlich gut! Gegen Werder Bremen unterlag man nur 0:2, gegen Bundesligist Arminia Bielefeld konnte man mit dem 0:9 so gerade die zweistellige Niederlage vermeiden und im letzten Spiel gegen Gladbach verlor man mit moderaten 0:6. Ein Tor hätte man den Mädels von Trainer Röös aber doch noch gewünscht und gegönnt. Klappt sicherlich bein 7. VR Bank Damen Masters 2018, auf das wir schon sehr gespannt sind.

O-Ton von Chef-Organisator Carsten Behling:

„Wenn man die Stimmung und die Mannschaften hier alle sieht, entschädigt das für alles. Danke an die Teams für den tollen Fußball, es ist für uns eine Ehre, dass ihr da seid.“

Norbert Plogmeier, 1. Vorsitzender des VFL Ladbergen meinte: “ Das Niveau wird von Jahr zu Jahr besser, so ein starkes Teilnehmerfeld hatten wir noch nie.“

Ein wenig Statistik zum Schluss:

Beste Torschützin: Franziska Giesecke, 9 Tore, SV Meppen

Beste Torhüterin: Catia Rodriguez, Warendorfer SU

Beste Spielerin: Cagla Korkmaz, VFL Wolfsburg

Nun aber noch die kleine versprochene Story am Rande 😉

Eigentlich ist ja nicht viel passiert, der Trockenbauer der Halle war aber wohl froh, nicht in der Halle gewesen zu sein, zumindest hat er sich nicht zu erkennen gegeben. Was war geschehen? Eine Akteurin hat den Ball oben an die Wand gedroschen, wo die Lüftungskanäle langlaufen. Eine einschalige Wand hielt dem Geschoss nicht Stand und schlug ein kreisrundes etwa 30 großes Loch in die selbe 🙂 Das Gelächter und die Schadenfreude waren groß, der Trockenbauer hat heute bestimmt einen Auftrag erhalten. Verletzt wurde niemand 😉

… und nun viel Spaß beim Wühlen der über 250 Fotos