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Kunstrasen echte Bereicherung für die Gemeinde Westerkappeln

Westerkappeln hat seinen Kunstrasen – jawoll

Einweihung, offizielle Eröffnung und Freigabe des Kunstrasen am Königsteich in Westerkappeln 

Am Sonntag Nachmittag war es endlich soweit, nach relativ kurzer Bauzeit ist der Kunstrasen in Westerkappeln seiner Bestimmung übergeben worden. Und schön ist er geworden, es ist ja auch der Mercedes unter den neuen Geläufen, wie Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer in ihrem Grußwort mitteilte. Man habe sich aber hauptsächlich wegen der Langlebigkeit für den 430.000 Euro teuren Rasen entschieden, denn genutzt wird er viel, vor allem im Winter, wenn die Rasenplätze wieder mal gesperrt werden, geht der Spielbetrieb auf dem Kunstrasen nun weiter. Bezahlt hat den Rasen zum größten Teil die Gemeinde, die Vereine haben sich mit Eigenleistung eingebracht, wie das auch in vielen anderen Gemeinden so üblich gewesen ist. 

Westerkappelns 1.Vorsitzender Wolf-Dietrich Häke dankte auch im Namen von Velpes 1. Vorsitzenden Markus Nottebaum der Gemeindeverwaltung und dem Rat für deren Unterstützung und hob nochmal ausdrücklich hervor, dass der Kunstrasen nicht nur den Fußballern gehört, sondern auch der Gemeinde, insbesondere den Schulen. Kappelns zweiter Vorsitzender Rainer Budke zeichnete sich mehr dafür verantwortlich, den ganzen Sponsoren zu danken, die für die Bereitstellung und Fertigung der Trainerbänke sorgten und vergaß nicht hervorzuheben, mit welchem unermüdlichen Einsatz die Vereine, insbesondere die Alten Herren am Bau des neuen Geläufs beteiligt waren.

Während der evangelische Pastor Olaf Maeder in seinem Grußwort den Fair Play-Gedanken in den Vordergrund stellte und allen Beteiligten viel Spaß auf dem neuen Grün wünschte, segnete sein katholischer Pendant den „Spielplatz“, wie Pfarrer Shaji George den Kunstrasen treffend bezeichnete.

Planer Helmut Brüning versicherte, das die Maße des Rasens ausreichen würden, um dort Ligabetrieb stattfinden lassen zu können. Der verhältnismäßig kurze Rasen (68 x 94 Meter ) machte eine Klärung im Vorfeld notwendig. Man hat die Anlage, die in Brutto- und Nettomaßen angegeben wird, schon bis an die äußersten Ecken des Grundstücks herangeführt. Da der Platz auch rundherum eine „Sicherheitszone“ benötigt (Bruttomaß über alles), waren eben nicht mehr als 94 Meter reine Spielfeldlänge drin. Das nach DFB-Richtlinien kleinst mögliche Feld ist damit aber noch um 4 Meter überschritten; breit genug ist der Platz sowieso, dort ist das Mindestmaß gleich um 23 Meter überschritten worden, was den Platz wegen des Seitenverhältnis noch kürzer wirken lässt. 

Eines ist aber jetzt schon gewiss, Westfalia Westerkappeln und SC Velpe Süd werden durch die stark verbesserten Trainingsverhältnisse aufholen in den Ligen. Die Leistungskurven werden sich nach oben verbessern, weil die Trainingszeiten zu jeder Jahreszeit eingehalten werden können, solange nicht eine zentimeterdicke Schneeschicht den Rasen bedeckt. Voll durchtrainiert kann man nun in die Rückrunde der Saison starten. Vereine wie beispielsweise Laggenbeck, Recke, ISV und alle anderen Vereine, die einen Kunstrasen haben und dadurch ihre Trainingsbedingungen extrem verbessert haben, können das bezeugen. Die Bedingungen sind nun optimal, alles andere wird sich finden.

Liebe Gemeinde Westerkappeln

Herzlichen Glückwunsch zu diesem lange ersehnten Kunstrasen – er ist wirklich toll geworden!