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Hopsten holt Punkt gegen Hauenhorst

Frauen Bezirksliga

Westfalia Hopsten – SV Germania Hauenhorst II 1:1 (0:0)

SR: Ansgar Nospickel
 
Jule Meyer verwandelt Elfmeter zum Ausgleich

Durch ein 1:1 Unentschieden gegen eine aufgestockte Hauenhorster Reserve behält Westfalia Hopsten die Chance auf den Klassenerhalt. Allerdings wird das ein Ritt auf der Rasierklinge, wer am Ende die Nase vorne haben wird. Für die Westfalia spricht, dass sie noch ein Spiel mehr bestreiten müssen als Hauenhorst. Dagegen spricht, dass sie das schwierigere Restprogramm zu absolvieren haben. Im Umkehrschluss heißt das, dass Trainer Jörg Seifert nur von Spiel zu Spiel denken kann und das Optimum aus seinen Mädels herausholen wird. Das Zeug dazu haben sie, im Spiel gegen Hauenhorst, die sich mit vier Akteurinnen aus der ersten Mannschaft verstärkt hatten, hatten sie das wieder eindrucksvoll gezeigt. Ich stelle mal die freche Behauptung auf, dass sie mit acht Punkten aus den verbleibenden sechs Spielen den Klassenerhalt schaffen werden. Bei dem ambitionierten Restprogramm aber eine stramme Aufgabe. Noch besser wären drei Siege. Rechnen wird man aber bis zum Schluss nicht brauchen, aller Voraussicht nach wird die Entscheidung erst am letzten Spieltag fallen, und wen sie dann von den vor ihnen liegenden Mannschaften hinter sich lassen, dürfte der Mannschaft völlig egal sein; nur überholt werden dürfen sie nicht mehr.

Zum Spiel

Bereits in der ersten Halbzeit hatte Hopsten mehrere gute Möglichkeiten, den Führungstreffer zu erzielen. Manchmal hatte man sich gewünscht, dass sie noch etwas konsequenter gegen den Ball gearbeitet hätten, denn immer, wenn sie das getan hatten, bekam Hauenhorst Schwierigkeiten und hatte dann einige Ballverluste. Für so ein Spiel fehlt natürlich eine Celina Loose oder Julia Wieschemeyer, aber auch Ricarda Gerling hat nach ihrer Einwechslung schon wieder einen guten Eindruck hinterlassen. Solche schnellen und technisch guten Spielerinnen braucht Jule Meyer natürlich an ihrer Seite, um das Umschaltspiel zu beschleunigen und für die Überraschungsmomente zu sorgen oder gar zu pressen, wenn der Gast das Tempo herausnehmen will. Das 0:0 zur Halbzeit war also eher schmeichelhaft für Hauenhorst. 

Im zweiten Durchgang fällt dann leider in der 63. Minute der Gegentreffer und das Spiel schien danach etwas intensiver zu werden, was die zwei gelben Karten belegen, die Hauenhorst sich eingehandelt hatte. In dieser Zeit gab es auch den Elfmeter für Hopsten, den Jule Meyer in der 75. Minute verwandelte. In den restlichen 15 Minuten fiel leider kein Treffer mehr, aber zunächst kann man mit dem Unentschieden leben. Am nächsten Sonntag geht es weiter, dann ist Hopsten bei VFL Wolbeck zu Gast.