Glücklicher Sieg bringt dem VFL Osnabrück zunächst Platz 2 | Rolf-In-Action
Logo

FOLGE UNS AUF

Glücklicher Sieg bringt dem VFL Osnabrück zunächst Platz 2

3. Liga

SV Meppen – VFL Osnabrück 0:2

SR: Tobias Welz
 
Meppen hilft Osnabrück beim Derby-Sieg!

Im ewigen Derby gewinnt der VFL Osnabrück seit 20 Jahren mal wieder beim SV Meppen mit 2:0 und legt in der 3. Liga einen Traumstart hin. Die mit 12.500 Zuschauern restlos ausverkaufte Hänsch-Arena erlebte ein rassiges Derby bei warmen Temperaturen, die die Akteure auf dem Rasen aber nicht davon abhielten, alles zu geben. Jeder einzelne kannte die Brisanz dieser Begegnung, und wer sie nicht kannte, wurde spätestens von der Atmosphäre im Meppener Stadion mitgerissen. Alles war bestens hergerichtet für ein großes Spiel. Die neue Tribüne strahlte im schillernden Glanz und der in der Sommerpause verlegte Rasen glich einem persischen Teppich. SVM vs VFL ist eben etwas besonderes!

Das es bis 10 Minuten nach der Halbzeitpause noch 0:0 stand, hatte der VFL in erster Linie einem Ex Lotteraner und ihrem Torhüter Nils-Jonathan Körber zu verdanken. Der eine, in Person von Luca Tankulic,  traf vor dem (fast) leeren Tor nur das Außennetz und der andere scheiterte beim Elfmeter in der 60. Minute am Osnabrücker Keeper. Nach guten Strafraumszenen auf beiden Seiten hätte es da allerdings schon 2:0 für den SV Meppen stehen müssen. Es kam aber anders, denn zwei Minuten nach dem verschossenen Elfmeter konterte Osnabrück die Meppener aus und Blacha köpfte das Leder nach einer Heider-Flanke in die Maschen. Das Spiel stand auf dem Kopf und die Lila-weißen waren oben auf!

Meppen steckte aber im eigenen Stadion nicht auf, sondern drängte immer wieder mit offensiv geführten Aktionen zum Ausgleich. Die klarste Chance dabei hatte noch der frische Max Wegner, der den Ball etwas zu fest über den Torwart lupfte; der Ball streifte über die Latte. Meppen ackerte und der VFL verteidigte den knappen Vorsprung, es fehlte den Emsländern ihr Goalgetter Benjamin Girth. Und wie es dann in so einer Situation passiert, nutzte nicht Meppen die 6 Minuten Nachspielzeit, sondern VFL-Spieler Anas Quahim, der in der 93. Minute die Entscheidung suchte und fand. Unterm Strich ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg für den VFL, weil Meppen nicht clever genug ihre Aktionen zu Ende gespielt haben und Osnabrück aus eben wenigen Chancen zwei Tore erzielt hat.

Osnabrück auf Rang 2, Münster 8, Meppen 17 und Lotte 18, da haben nach zwei Spieltagen wohl nur der VFL und die Preußen ihr Ziel erreicht. Lotte muss am kommenden Mittwoch gegen Sonnenhof Großaspach und Meppen beim KFC Uerdingen dringend punkten, sonst kann man von einem klassischen Fehlstart sprechen. Der VFL Osnabrück kann sich auf ein volles Haus gegen Lotte-Bezwinger 1860 München freuen.