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Freundschaftliche Atmosphäre beim Derby in Schierloh

Frauen Westfalenliga

3. Spieltag

DJK Arminia Ibbenbüren – SV Germania Hauenhorst 1:1 (1:1)

SR: Julius Hofmann
 
Trotz 5 gelber Karten fair und respektvoll

Eigentlich hatte man aufgrund der Tabellenkonstellation damit gerechnet, dass es schon noch ein wenig härter zur Sache gehen würden, aber das Spiel war zwar von einer guten Zweikampfführung geprägt, ist aber zum größten Teil sehr fair geblieben. Das haben gerade diese beiden Mannschaften in den letzten Spielen anders zu spüren bekommen, gerade auch Hauenhorst, die deshalb auch mehrere Langzeitverletzte zu beklagen haben, das hatte ich im Vorfeld im Gespräch mit Co-Trainer Christian Scheining erfahren.

Arminia verpasst nach der Führung zweiten Treffer

Die 1. Halbzeit begann mit einer Abtastphase, keiner wollte so richtig die Initiative übernehmen. Erst nach ca 20 Minuten wurden die ersten zaghaften Versuche unternommen, vor des Gegners Tor zu kommen. Die Arminia tat ein wenig mehr im Spielaufbau, musste sie aber auch, man stand ja bekanntlich nach zwei Spieltagen nicht besonders gut da in der Tabelle. Eine Niederlage und ein Unentschieden ist sicherlich nicht das, was Trainer Frank Schlichter vorschwebte. In der 25. Minute kommt dann ein langer Ball auf Berit Richter, die nimmt das Spielgerät super an und schließt zentral aus 17 Metern ab – 1:0 hieß es da. Das war auch gleichzeitig die druckvollste Phase im Spiel der „Grünen“. Etwas zurückgezogen übernahm jetzt Hauenhorst immer mehr das Kommando und kam ein paarmal sehr gefährlich vor das Tor von Alina Ochmann, die musste sich einige Male ordentlich strecken. Immer lauter schrien Schlichters Mädels nach dem Ausgleich und der sollte nach einer Notbremse von Leonie Seeliger an Merle Kölking dann auch fallen. Ex-Arminin Lina Jäger trat von der rechten Seite den Freistoß genau auf den Kopf von Jana Krake, die am langen Pfosten aus vollem Lauf Torhüterin Ochmann keine Chance ließ. Wir müssen aber auch die Großchance von Hannah Kleve noch erwähnen, als sie frei vor Hauenhorsts Torhüterin Anne Gehring scheitert; da hätte sie das 2:0 machen müssen, Gehring verkürzte aber geschickt den Winkel und es blieb beim 1:0.

Das Unentschieden hilft keinem so richtig weiter aber die Saison ist noch jung

Im zweiten Durchgang, ich schaute da schon das Drama und den knappen Sieg von Lotte, taten sich die Mädels in Schirloh nicht mehr weh und schienen mit dem Unentschieden zufrieden zu sein. 1:1 hieß es am Ende, so richtig weiterhelfen tut das aber niemanden. Arminia hängt immer noch weit hinter den Erwartungen zurück und gegen Freudenberg am kommenden Sonntag wird es bestimmt kein Spaziergang. Hauenhorst (mit Lina und Isabell) können ihrem Vorhaben, am Ende unter die Top3 zu kommen, nächsten Sonntag gegen Spvg Kutenhausen-Todtenhausen wieder ein Stück näher kommen. Mit einem Sieg heute wären sie auf Platz 2 vorgerückt.