Freude und Tränen bei den U17 Mädels der DJK | Rolf-In-Action
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Freude und Tränen bei den U17 Mädels der DJK

U17 Mädchen Regionalliga

DJK Arminia Ibbenbüren – MSV Duisburg 2:0 (1:0)

SR : Tim Jarczyk
Linie: Mario Prinzipato, Pascal Teepe
Zuschauer ca 200
 
Verabschiedung beim letzten Heimspiel der Saison, Meisterfeier vertagt auf kommenden Mittwoch

Beim letzten Heimspiel der U17 Mädchen der DJK Arminia Ibbenbüren wurde nochmal alles aufgefahren, der Aufstieg in die Bundesliga steht ja schon seit einiger Zeit fest und heut konnte man unter ganz günstigen Voraussetzungen auch Meister der Regionalliga West werden. Diese Chance wollten sich cirka 200 Zuschauer nicht entgehen lassen und sie wurden nicht enttäuscht. Der Aufstieg wurde zwar auf kommenden Mittwoch vertagt, aber gewonnen hatten die Mädchen gegen den heutigen Gegner MSV Duisburg schon und damit ihren Pflichtteil erfüllt. Um Meister zu werden, hätte Borussia Mönchengladbach nicht gewinnen dürfen, das haben sie aber gegen den 1. FC Köln und zwar mit 3:1. Die Arminia hat im Moment vier Punkte Vorsprung, aber Gladbach hat noch zwei Spiele zu bestreiten. Arminia muss nun am kommenden Mittwoch ausgerechnet gegen Gladbach ran und da würde bereits ein Unentschieden reichen, um Meister zu werden. Verlieren dürfen sie also nicht, dann könnte die Borussia die Arminia im letzten Spiel noch abfangen.

Zum Spiel

Sofort in der ersten Minute köpfte Lina Jäger einen Eckstoß von Judith Höfting ins Tor des MSV. Danach entwickelte sich ein eher zähes Spiel, in dem beide Mannschaften einige Möglichkeiten hatten, den nächsten Treffer zu erzielen. Beide Mannschaften wirkten ein wenig unkonzentriert, und in der ersten Hälfte passierte dann auch nicht mehr viel. Im zweiten Durchgang versuchte die Arminia wieder etwas mehr für das Spiel zu tun, und das gelang ihnen auch bedingt, aber Duisburg blieb mit ihren schnellen Außenbahnen immer gefährlich. In der 55. Minute lupfte Judith Höfting dann einen Ball eher zufällig über die gute Gäste-Keeperin, diesmal stand sie aber etwas zu weit vor ihrem Kasten und erreichte die Kugel nicht mehr. Der Ball senkte sich hinter ihr im langen Eck ins Tor und es stand 2:0 für die Schierloherinnen. Dieses Ergebnis hielten die Mädels im etwas unspektakulären Spiel bis zum Abpfiff, aber heute war das egal, denn es galt eben nur zu gewinnen und das haben sie getan.

Sieben Mädels verlassen den Verein

Mit (obere Reihe von links) Milena Vorholt, Lina Jäger, Manon Stefens, Pia Marie Bernardy, Johanna Schulze-Bilk und (untere Reihe von links) Alina Ochmann, Pauline Watte und Judith Höfting, sowie Charlotte Schulte (nicht auf dem Foto) verlassen gleich sieben Mädels den Kader, da ließ es sich nicht ganz vermeiden, das ein paar Tränen flossen. Das zeigt natürlich auch, dass diese Truppe sehr eng zusammengewachsen war und extrem gut harmonierte. Das wiederum ist zu großen Teilen der Verdienst des Trainergespanns um Katharina Eiter und nicht zu vergessen des ehemaligen Trainers Birger Röber. Denn er war es damals auch maßgeblich, der immer großen Wert auf viele verschiedene teambildende Maßnahmen gelegt hatte. Das hat die Mädels natürlich geprägt und ihnen viel gegeben in ihrem jungen Leben. 

Der Fußballkreis ist stolz auf euch

Nun geht es in die Bundesliga, dort wird ein anderer Wind wehen, aber auch hier scheint der Verein voll hinter Katharina Eiter und dem Team zu stehen. Die jungen heranwachsenden Frauen werden behutsam auf das Geschäft „Bundesliga“ vorbereitet und sie werden sie auffangen, wenn es zu Beginn der Liga schmerzhafte Erfahrungen geben wird. Eine ganz große Sache ist es auf jeden Fall und der gesamte Fußballkreis ist unheimlich stolz, das es eine Jugendmannschaft im TE-Kreis geschafft hat, in die höchste Klasse aufzusteigen.

WIR SIND BUNDESLIGA!!!