Frauen von Westfalia Hopsten beherrschen die Kreisliga A | Rolf-In-Action
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Frauen von Westfalia Hopsten beherrschen die Kreisliga A

Foto: Hopstens B Mädchen nach dem Gewinn des Kreispokal 2016/2017

Frauen Kreisliga A (Q-Runde B1)

Westfalia Hopsten

 

Parallelen zu SW Esch – ein Erklärungsversuch

Auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, wenn man Hopstens Damen beobachtet, denkt man gleich an die letztjährige Saison mit SW Esch als „Übermannschaft“ der Kreisliga A. Alle anderen Mannschaften waren froh, als SW Esch sich endlich in die Bezirksliga verabschiedet hat, die Saison sollte 2017/2018 ausgeglichener werden. Und nun? Westfalia Hopsten schlägt die SG aus Velpe und ISV mal eben 26:0, hat in sechs Spielen 18 Punkte, 44:2 Tore und mit der lange verletzten Ricarda Gehrling, Celina Loose, Anna Visse und Julia Wischemeyer gleich vier Mädels, die die Torschützenliste anführen und zusammen schon 31 Tore geschossen haben. Drei von diesen Frauen (Gehrling, Loose, Wischemeyer), und dass ist der Unterschied zu SW Esch, kommen aus der letztjährigen, eigenen Jugend, dem starken Jahrgang, der in der Bezirksliga 2016/2017 Mannschaften wie Bochum II, Berghofen und Coesfeld hinter sich gelassen hatte. Sie haben Hopsten die Treue gehalten und schicken sich nun an, in die Bezirksliga der Frauen aufzusteigen, auch wenn man das zu diesem frühen Zeitpunkt sicherlich noch nicht gerne hört und es ja auch noch eine zweite Qualifikationsrunde gibt. Ob diese Überlegenheit für die restlichen Mannschaften schön ist, ist eine andere Frage, sinnvoll ist es für Hopsten sicherlich auch nicht; 26:0 macht keinen Spaß, nicht für den Verlierer und nicht für den Gewinner! Es wird Zeit, dass Hopsten sich mit Steinbeck, Recke und Esch messen kann und im nächsten Jahr eine starke Tecklenburger Vertretung mit diesen Mannschaften aus dem Kreis bilden kann. Die Möglichkeit wird dann auch noch ein Stück größer, dass eine dieser Mannschaften dann in die Landesliga aufsteigen wird. Der Mädchen- und Frauenfußball entwickelt sich gut im Fußballkreis Tecklenburg, dass hat auch damit zu tun, dass man seinen Vereinen einerseits treu bleibt, andererseits wird es aber auch wichtig sein, in Zukunft Kräfte zu bündeln, wenn der Zeitpunkt günstig ist. Nur so können wir auf Dauer unsere besten Talente im Kreis halten und wenn es dann mal sein muss, auch ein „Supertalent“ in Richtung Bundesliga ziehen lassen, immer mit einer weit geöffneten Tür zurück in die Heimat. Zukunftsmusik, die voraussetzt, dass die Vereine zusammenarbeiten und nicht von Misstrauen und Feindseligkeiten geprägt sind. Denn das wird unseren besten Spielerinnen im Kreis nicht gerecht! Zusammen geht vieles leichter, als wenn jeder sein eigenes „Süppchen“ kocht. Die Derbys werden dann trotzdem nichts von ihrer Attraktivität und Rivalität verlieren, im Gegenteil, es wird mehr davon auf höherem Niveau geben, die dann vielleicht auch wieder mehr Zuschauer haben werden.

Am Sonntag spielt um 11:00 Uhr SV Büren gegen Hopsten, dann werde ich vor Ort sein und mir das Spiel nach dem Shooting mit den Bürener Frauen ansehen. Vielleicht sind die Frauen von Hopsten dann ja mal bereit, von sich ein Mannschaftsfoto machen zu lassen 🙂