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Ehemaliger Bundesligist wirkte abgeklärter

U17-Mädchen Regionalliga

DJK Arminia Ibbenbüren – FC Iserlohn 46/49 0:1 (0:1)

Iserlohn war der erwartet schwere Gegner, der sich in Schierloh präsentierte. Gleich die erste richtig gute Chance gehörte dann auch schon den Gästen aus dem nördlichen Sauerland, als sie den Pfosten von Tanja Gutzbergs Gehäuse trafen. Die starke Kapitänin Alina Balmadaci hatte einfach mal abgezogen. Iserlohn also mit sehr starkem Beginn, immer wieder angetrieben durch den engagierten Trainer. In der 29. Minute rettete dann wieder das Aluminium vir einem frühen Rückstand. Als ein 20 Meter-Schuss nicht genau platziert war. Arminia agierte bis zu diesem Zeitpunkt nur und konnte keine eigenen Akzente setzen, sie waren zunächst damit beschäftigt, ihr eigenes Spiel zu kontrollieren. Vergeblich versuchte Birger Röber seine Mädels näher an den Gegner zu bringen, das war aber auch gar nicht so einfach bei den spielstarken und schnellen Iserlonern. Ende der zweiten Halbzeit erspielte sich die DJK dann aber doch eine gute Chance nach einer Ecke, da stand es dann aber mittlerweile schon 0:1 für die Gäste, denn zwischenzeitlich erzielte Iserlohns Theresa Malin Lüders den Führungstreffer, als sie einen Ball aus 8 Metern unhaltbar abschloss.

In Durchgang zwei gehörte der erste Torschuss der Arminia. Das immer härter werdende Spiel, viele kleine Verletzungen prägten nun die intensive Auseinandersetzung, wurde nun ausgeglichener, weil die Ibbenbürener nun versuchten, die Initiative zu übernehmen. Allerdings störten die vielen Ballverluste im Mittelfeld den Spielfluss und kosteten zudem sehr viel Kraft. Iserlohn konterte sehr intelligent die Versuche der Gastgeber und hielt sehr gut dagegen. So auch in der 70. Minute, als Tanja Gutzberg einen Angriff über die linke Seite mit einer tollen Parade vereitelte. Ein weiteres Mal war die schnelle Alina Balmadaci nur durch ein Foul zu stoppen. Die Hektik in der Endphase des Spiels wurde noch unterstrichen durch das Herunterstellen der beiden Trainer, sie mussten die letzten Minuten hinter der Bande verbringen und durch einen Krankenwageneinsatz, der eine DJK Spielerin vorsorglich mit zur Untersuchung nahm. Sie hatte sich wohl das Knie verdreht. Gute Besserung von dieser Stelle! In der letzten Minute dieses tollen Kampfspiels scheitetet der Gastgeber nach einer letzten Ecke nur knapp und schaffte den Ausgleich nicht mehr. In der engen Tabelle büßten die Schierloher Mädchen gleich mal fünf Plätze ein. Nächste Woche geht es dann in Richtung Herford.