Dreißigjährige Pokalgeschichte der Nachwuchsteams des Fußballkreises Tecklenburg   | Rolf-In-Action
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Dreißigjährige Pokalgeschichte der Nachwuchsteams des Fußballkreises Tecklenburg  

30 Jahre Kreispokal der Junioren

Etwas Historie von Walter Wahlbrink

„Klaus Hildebrandt hatte die geniale Idee“

 

Ein Eklat sorgte für eine Revolution der Pokalspiele

Der zentrale Endspieltag der Nachwuchsfußballer hat eine spezielle Geschichte. Letztmalig wurde der Cup-Gewinner der A-Junioren 1987 in Hin- und Rückspielen ermittelt. Ausgetragen wurden die Duelle aber nicht. Im Finale standen damals Preußen Lengerich und der SV Dickenberg. Grund für die Absage war, das man sich nicht auf einen Termin der Endspiele einigen konnte. Schließlich wurde Preußen Lengerich kampflos zum Sieger gekürt.

Helmut Blom war der Vater des „Pokalendspieltages“

Nach dem Dilemma zog der damalige Kreisjugendvorstand (KJA) unter dem Vorsitz von Helmut Blom (KJO) die Konsequenzen und machte aus der Not eine Tugend. Der damalige Pokalspielleiter Klaus Hildebrandt (Stella Bevergern) hatte die geniale Idee, die Endspiele in allen Altersklassen zentral an einem Ort auszutragen. Daraus ist aus heutiger Sicht eine echte Erfolgsgeschichte entstanden. „Auf die Entstehung bin ich heute noch stolz und freue mich natürlich über die tolle Entwicklung“, sagt der Ex-Pokalspielleiter Klaus Hildebrandt. 

1988 begannen die neuzeitlichen Spiele in Lotte vor 350 Zuschauern

Erster Endspielort war 1988 das Hambrink-Stadion in Lotte. Das Zuschauerinteresse ließ bei der Premiere mit 350 Besuchern noch zu wünschen übrig. Ein Jahr darauf  verfolgten in Lienen über 500 Zuschauer die Finalspiele der A-,B-,C- und D-Junioren. In den darauffolgenden Jahren sind die Zuschauerzahlen stetig gestiegen. Nahezu regelmäßig konnte der neue Pokalspielleiter Volker Schwabe aus Ibbenbüren, der 1994 das Amt von Klaus Hildebrandt übernommen hatte, einen neuen Besucherrekord vermelden. Die Rekordmarke erlebten die Finalisten vor zwei Jahren mit 1600 Zuschauern im Mettinger Tüöttensportpark. Vor Jahresfrist in Ibbenbüren-Schierloh waren es 1500 Zuschauer.

Rekordhalter  sind die B Mädchen von Arminia Ibbenbüren mit 21 Titeln

Für die größere Anziehungskraft haben sicher auch die mittlerweile installierten Finalspiele der B-,C- und D-Mädchen gesorgt. In der dreißigjährigen Pokalgeschichte mussten nur die angesetzten Cup-Spiele in Schale (1991) und in Lotte (2004) aufgrund der schlechten Platzverhältnisse neu terminiert werden. Die Finalspiele hatten immer einen sportlich fairen Verlauf. Daran hatten die  angesetzten Schiedsrichter einen großen Anteil. Großen Anteil am Gelingen hatten insbesondere auch die ausgerichteten Vereine. Die B-Mädchen der DJK Arminia Ibbenbüren sind mit 21 Titelgewinnen der absolute Rekordhalter. Seit zwei Jahren sind die DJK-Mädchen als Regionalligist automatisch für den Westfalenpokal qualifiziert. In der letzten Saison verpassten sie nur ganz knapp das Finale und unterlagen beim Westfalenligisten Union Wessum ganz unglücklich nach Elfmeterschießen. 

Im Westfalenpokal ging es auch schon gegen Schalke 04, BVB und Bochum

Mit dem Kreispokalsieg qualifizieren sich die A-,B- und C-Junioren sowie B-Mädchen für den Wettbewerb um den  Westfalenpokal. In den 90er Jahren trafen die ISV C-Junioren im Westfalenpokal auf den FC Schalke 04 und im Wettbewerb um die Westdeutsche Meisterschaft auf Borussia Mönchengladbach. Und die A-Junioren von Westfalia Hopsten hatten den VfL Bochum zu Gast.Unvergessen bleiben auch die Hiphlights im Viertelfinale der A-Junioren des SV Teuto Riesenbeck und der Ibbenbürener SV gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund vor mehr als 1000 Zuschauern. 

Auch Kerstin Garefrekes,  Simon Rolfes und Peter Niemeyer nahmen an den Spielen teil

In den 90er Jahren nahmen prominente Fußballer wie Weltmeisterin Kerstin Garefrekes (Arminia Ibbenbüren), Simon Rolfes (TuS Recke) und Peter Niemeyer (Teuto Riesenbeck) an den Finalspielen teil. Nach 25 Jahren hat ab dieser Saison Matthias Abt (Cheruskia Laggenbeck) das Amt des Pokalspielleisters von Volker Schwabe übernommen. Am Samstag werden die zentralen Cup-Spiele zum 30. Mal an einem Ort ausgetragen. Schauplatz ist die Sportanlage des SV Cheruskia Laggenbeck. 

Zum 30-jährigen Jubiläum in Laggenbeck wird einiges geboten

Zum 30.Jubiläum sorgt die Cheerleeding-Gruppe des TV Ibbenbüren in den Halbzeitpausen der A-und B-Junioren für Unterhaltung. Die A-und B-Junioren sowie B-Mädchen werden von Einlaufkids aufs Spielfeld begleitet. Dabei kommt es zu folgenden Finalspielen: A-Junioren: Eintracht Mettingen gegen Ibbenbürener SV (Anstoß 14 Uhr).B-Junioren: Ibbenbürener SV gegen Cheruskia Laggenbeck (12.00). C-Junioren:Eintracht Mettingen gegen Arminia Ibbenbüren (12.30). D-Junioren: Preußen Lengerich gegen Eintracht Mettingen (11.00).B-Mädchen: Teuto Riesenbeck gegen JSG Recke/Steinbeck (10.00). C-Mädchen:Teuto Riesenbeck gegenArminia Ibbenbüren (14.00). D-Mädchen: JSG Recke/Steinbeck gegen Arminia Ibbenbüren (9.00). Die Siegerehrung ist um 16 Uhr vorgesehen.