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DJK-Mädels entführen Punkt aus Herford

U17-Mädchen Regionalliga West

Herforder SV/Bor. Friedenstal – DJK Arminia Ibbenbüren 3:3 (1:2)

SR: K.A.
 
Die Routiniers Lina Jäger und Manon Stefens sichern den Punktgewinn beim Titelaspiranten

Saisonstart geglückt, DJK Arminia Ibbenbüren erkämpfen sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein glückliches aber verdientes 3:3 Unentschieden gegen den Meisterschaftsanwärter Herforder SV/Borussia Friedenstal. Zwar hatte der Gast aus Herford mehr Ballbesitz und einen sehr guten Spielaufbau, aber die Mädels von Trainerteam Eiter/Röber/Saatkamp haben das hervorragend gemeistert und auch ihrerseits gute Aktionen gehabt. 

So zum Beispiel auch in der 18. Minute, als Pauline Watta einen Freistoß über die Abwehrkette des Gegners brachte, den Lina Jäger mit dem Kopf über die Torhüterin ins Netz verlängerte. Der Ausgleichstreffer für Herford entstand auch nach einer Standardsituation nach einem Eckball.

Die Neuzugänge haben viel Anteil am Punktgewinn

Das in der „neuen Mannschaft“ der DJK aber auch die „Neuen“ zu diesem verdienten Punktgewinn beigetragen haben, beweist das Tor zum 1:2. Sofia Rieke spielt auf Noelle Slon, die flankt in den Fünfer, wo es eine Unstimmigkeit in der Herforder Innenverteidigung gibt, und dann ist es Manon Stefens, die davon profitiert und den Ball zum 2:1 Führungstreffer aus Sicht der DJK einschiebt. Aber auch eine Johanna Schulze-Bilk ließ als Neuzugang auf ihrer Seite in der Defensive nicht viel zu. Mit diesem Tor ging es auch wenige Minuten später in die Halbzeit. 

Im zweiten Durchgang machen das die Mädchen weiterhin sehr gut, es hat auch eine Ansprache von Röber in der Halbzeit gegeben, die die Mannschaft sehr gut umgesetzt hat, aber der Druck der Herforderinnen wuchs natürlich nun auch sehr stark an. Das 2:2 war schon ein grandioser Spielzug, bei dem in die Schnittstelle der DJK gespielt wurde und dann im „eins zu eins“ das Tor erzielt wurde. Der 3:2 Führungstreffer der Herforderinnen entstand nach einem Ballverlust im Mittelfeld. Eine Spielerin legte sich das Leder nach Eroberung noch ein paar Meter vor und schloss mit einem satten 30 Meter-Gewaltschuss unter die Latte ab – unhaltbar für die sehr gut spielende Torhüterin Nadine Heilmann. 

Röber lobt seine Mädels

Zum Schluss beorderte Röber seine Kapitänin Lina Jäger in die Spitze, was sich am Ende auszahlen sollte. In einer der letzten Aktionen spielte Jäger zwei gegnerische Verteidigerinnen aus und hatte immer noch die Kraft einen 18 Meter Schuss unten halbrechts zu versenken. 3:3 Endstand, nach einer zweimaligen Führung am Ende noch die Moral bewiesen, in Rückstand noch den Ausgleich zu schaffen, Hut ab!

Zitat Birger Röber „Wir haben dieses Jahr so einen Spaß mit der Truppe, die neuen Spielerinnen haben sich hervorragend integriert, sie sind aber auch alle charakterlich sehr stark und haben menschlich schon eine tolle Entwicklung genommen. Wir haben ein tolles Mannschaftsgefüge, wo jedes Mädel ihren Beitrag zu leistet, es macht uns riesig Spaß und viel Freude, mit diesen Mädchen zu arbeiten. Die Moral, die die Mädchen heute bewiesen haben, unterstreichen das total! Gegen SSV Rhade wird es ein ganz anderes Spiel geben, aber wir müssen sehr aufpassen und denen unser Spiel aufzwingen.“