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Brochterbeck wird Favoritenrolle gerecht

Ein Bericht von Thomas Wägener, Fotos Thomas Wägener

Landesliga Frauen

Arminia Ibbenbüren II – BSV Brochterbeck 1:6 (0:2)

Die Frauen des BSV Brochterbeck haben sich im Derby der Landesliga bei Arminia Ibbenbüren II standesgemäß mit 6:1 (2:0) durchgesetzt. Der Sieg ist allerdings ein wenig zu hoch ausgefallen, denn die Gastgeber waren keine fünf Tore schlechter.

Zu Beginn wirkte die Arminia sogar griffiger in den Zweikämpfen. Nachdem die Gäste in der 17. Minute durch einen von Julia Käsekamp verwandelten Foulelfmeter in Führung gingen, rissen die Brochterbeckerinnen das Geschehen aber mehr und mehr an sich. Von der anfänglichen Zweikampfstärke der Arminia war nun nichts mehr zu sehen. Nach einem von Käsekamp getretenen Freistoß von halbrechts erhöhte Nadja Isabelle Bertke per Kopf für die Gäste (33.). Da für Ibbenbüren spätestens am gegnerischen Strafraum Endstation war und auch Brochterbeck keine weiteren Gelegenheiten mehr hatte, wurden beim Stand von 0:2 die Seiten gewechselt.

In den zweiten 45 Minuten wurde Ibbenbüren nun etwas mutiger. Nach einem Eckball hatte Leonie Seeliger die bis dato größte Möglichkeit für die Gastgeber, ihr Schuss flog aber über den Kasten (54.). Effektiver waren nach wie vor die Gäste, die durch einen Freistoß von Nina Ledor aus knapp 25 Metern nach einer Stunde ihren dritten Treffer erzielten (62.). In der 71. Minute hatte Arminias eingewechselte Sabrina Schulz eine gute Möglichkeit zu verkürzen, doch auch ihr Schuss flog über den Querbalken. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff jubelte erneut Brochterbeck. Diesmal war Abwehrspielerin Katharina Schmalz nach einem Steilpass aus halblinker Position erfolgreich. Fünf Minuten später fiel derselben Spielerin die Kugel nach einem Eckball in zentraler Position vor die Füße. Sie zog einfach mal ab und traf hoch ins linke Eck zum 5:0 für ihre Farben. Die nie aufsteckenden Ibbenbürenerinnen wurden drei Minuten vor dem Schlusspfiff für ihr Engagement mit dem Ehrentreffer belohnt. Torschützin war Kapitänin Katharina Eiter per Foulelfmeter. In der Schlussminute leistete sich die Arminia in der Defensive dann noch einen kapitalen Aussetzer. Nina Ledor bedankte sich für das Geschenk und sorgte mit ihrem zweiten Treffer für den nie gefährdeten Auswärtssieg, der mit 6:1 allerdings ein wenig zu hoch ausgefallen ist.