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Atalan muss Aalen-Statistik aufpolieren

Foto: Einmal gewann Lotte bisher gegen den VfR Aalen, am 2. Februar 2018 unter Andreas Golombeck gab es ein 2:0

3. Liga

33. Spieltag/13.04.2019

VfR Aalen – SF Lotte

 

Atalan gleich zu Beginn mit einer schwierige Mission und kaum Zeit, Luft zu holen

Nach den Vorfällen am Dienstag Vormittag, Lotte hat mal wieder das Trainerkarussell in Bewegung gesetzt, Nils Drube gefeuert und Ismail Atalan reaktiviert, steht nun das schwere Spiel gegen VfR Aalen auf der Ostalp an. Also kaum Zeit, sich mit solchen Themen wie Trainerentlassungen richtig zu beschäftigen; ist ja auch eigentlich nichts Neues in Lotte. In der fast dreijährigen Zugehörigkeit zur 3. Liga musste Lotte bislang fünfmal gegen Aalen antreten und hat dabei vier Trainer eingesetzt. In der Saison 2016/2017 am 15.10.2016 und 01.04.2017 stand Ismael Atalan an der Linie und hat mit einem 1:1 und einer 0:2 Niederlage eine schlechte Bilanz hingelegt, die es gilt sofort aufzupolieren. In der Saison 2017/2018 stand zunächst Marc Fascher an der Seitenlinie und hat mit 0:3 die höchste Niederlage kassiert. Sechs Monate später, am 02.02.2018 gab es unter Andreas Golombeck den bis dato einzigen Sieg gegen die Baden-Wurttemberger, Lotte gewann unter ihm mit 2:0. Nils Drube holte im November letzten Jahres ein Unentschieden gegen Aalen.

Wenn eine ausgeglichene Statistik Gültigkeit hätte, würde Lotte am Samstag 3:0 gewinnen

Zweimal gab es also ein 1:1, einmal ein 0:2, einmal ein 2:0, einmal ein 0:3 also wäre jetzt, um die Statistik auch in Einzelheiten auszugleichen, ein 3:0 dran. Das lassen wir mal so stehen, glauben an die Zufälle und schieben die Vorfälle der letzten Tage zur Seite – wenn es immer so einfach wäre! Ein Vorteil scheint Lotte zu haben, sie sind für die Mannschaft aus der Ostalp nicht auszurechnen, sie wissen nicht, welches System Atalan spielen wird – wenn sie bis Samstag schon wieder ein System haben. Auf jeden Fall wird es ein dreckiger Sieg, sollten sie gewinnen.

Lottes Zugehörigkeit zur 3. Liga tut dieser Region gut, aber nicht um jeden Preis

Der Mannschaft und der Region wäre es zu gönnen, dass Lotte das Ruder noch einmal rumreißt, auch wenn diese ständigen Querelen bei vielen Menschen und Fans enormes Unbehagen bis Abneigung hervorrufen. Es glaubt kaum jemand mehr, dass die ständigen Einbrüche immer wieder an den Trainern festzumachen sind, vielleicht ist Lotte gerade an dem Punkt angelangt, zu erfahren, dass die 3. Liga das äußerste ist, was dieser Verein in der Lage ist zu stemmen. Die nächsten Wochen werden Aufklärung bringen.

Foto: Ismail Atalan am 01.04.2017 in Lotte vor dem Spiel gegen den VfR Aalen