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Arminia erkämpft sich nächsten Punkt

U17 Regionalliga West

DJK Arminia Ibbenbüren – DJK Wacker Mecklenbeck 1:1

SR: Marvin Röttering
 
Judith Höfting und Pauline Watta übernehmen Verantwortung von Lina Jäger

Am Nachmittag trennten sich in der U17 Regionalliga West die beiden DJK Mannschaften aus Ibbenbüren und Mecklenbeck 1:1 Unentschieden. In Abwesenheit von Spielführerin Lina Jäger (Lina war familiär eingebunden) übernahmen diesen Part die Routiniers Judith Höfting und Pauline Watta und die beiden machten ihre Aufgabe recht gut. Pauline zog im Mittelfeld die Fäden und Judith sah man meistens auf der linken Seite, aber sie wechselte auch hin und wieder auf rechts und zog dann auch gleich das Spiel auf die andere Seite. Bereits gleich zu Beginn des Spiels hatte sie eine richtig gute Chance, als sie in der 18. Minute einen Ball aus halblinker Position knapp am rechten Außenpfosten vorbeisetzte. Kurze Zeit später hatte Hanna Kleve die nächste Möglichkeit zur Führung auf dem Fuß. Bis zu dem Zeitpunkt hatte Mecklenbeck noch keine nennenswerte Szene zu verzeichnen. Ohne Tore ging es dann nach 40 Minuten in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel bekam die Arminia einen Ball nicht richtig aus der eigenen Gefahrenzone heraus, das nutzte der Gast aus Mecklenbeck und ging nach einem Treffer aus linker Position in Führung. Wenig geschockt schalteten die Ibbenbürener nun auf Angriff und trugen eine Offensivaktion nach der anderen vor, zunächst aber ohne Erfolg. Keiner wollte so richtig in den Gästestrafraum eindringen, hatte man das Gefühl. In so einer überlegenen Phase fehlte natürlich dann eine Lina Jäger, die auch mal eine gute Chance wegmacht. Aber, es gab ja noch eine Judith Höfting, die sich in der 62. Minute ein Herz nahm, nachdem sie vorher schon einige Möglichkeiten ausgelassen hatte, und einen ihrer schönen Bananenflanken aus dem Fuß zauberte, der aus gut 20 Metern über die Torhüterin hinweg auf halber Höhe rechts am Pfosten einschlug. Großer Jubel nach diesem tollen Treffer. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und beide Mannschaften wollten den dreifachen Punktgewinn. Arminia hatte zwar etwas mehr Chancen auf den Sieg aber die beste Möglichkeit hatten die Gäste in der 72. Minute, als DJK-Torhüterin Alina Ochmann einen scharf geschossenen Ball mit einer tollen Parade um den linken Pfosten lenkte.

Alles in allem geht die Punkteteilung in Ordnung, man muss aber sagen, dass die Ibbenbürener Mädels ca 60 Prozent Ballbesitz hatten, aber vor dem Tor die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen. Am kommenden Mittwoch (Tag der deutschen Einheit um 13:00 ) haben sie dann das Nachholspiel gegen Gladbach auf eigenem Platz, danach ist die Tabelle dann wieder „gerade“, heißt – mit einem Sieg gegen die Borussen könnte es unter besonderen Umständen bis auf Platz zwei gehen. Realistisch ist aber Platz 5, der genauso wie Platz 2 sieben Punkte hat. Das alles setzt allerdings einen Sieg gegen die Gladbacher voraus, die zurzeit punktgleich mit vier Zählern hinter der Arminia stehen.