"Alte Post" das Gelbe vom Ei | Rolf-In-Action
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„Alte Post“ das Gelbe vom Ei

38. Hallenturnier des SV Seeste

Dreifachsporthalle in Westerkappeln

 

Preisgelder und Einnahmen aus dem Turnier werden seit 38 Jahren dem Wohnheim der Ledder Werkstätten in Westerkappeln gespendet

Zum 38. Mal richtete der SV Seeste sein traditionelles Hallenturnier in der Dreifachsporthalle in Westerkappeln aus. 10 Mannschaften kämpften um den großen Pokal und um ein nicht unerhebliches Preisgeld. Das wurde aber von allen siegreichen Mannschaften sofort wieder für den guten Zweck gespendet, inklusive des Startgeldes in Höhe von 35 Euro pro Mannschaft. Da kommt am Ende ein hübsches Sümmchen zusammen, rechnet man noch den Erlös aus der Cafeteria dazu. Die wird im Übrigen von den Ledder Werkstätten selbst betrieben.

Nach Aussage von Organisator Dennis Hirschemöller sind in den letzten 38 Jahren cirka 40.000 Euro auf das Konto der Ledder Werkstätten geflossen. „Das ist eine unglaubliche Summe, die wir in den ganzen Jahren dem Wohnheim der Ledder Werkstätten in Westerkappeln spenden konnten. Dieses Jahr möchte ich mich besonders bei den Firmen Holthaus aus Mettingen und Pelster aus Westerkappeln bedanken, die uns zwei Fußbälle und einen Gutschein für ein Spanferkel gespendet haben. Ein besonderer Dank geht auch an die „Stadtliga Ibbenbüren“, für eine Spende von 100 Euro.“

Und der Sport kam natürlich auch nicht zu kurz, Titelverteidiger SV Seeste stand wieder im Finale, der Gegner hieß in diesem Jahr „Alte Post“. Und die ließen dann auch die sprichwörtliche Post abgehen und besiegten den SV Seeste knapp. Schon in den Halbfinalspielen merkte man, dass hier auch etliche gelernte Fußballer vor das Leder traten. Sehr schöne Spielzüge und sehenswerte Tore gab es nicht wenig zu bestaunen, als die „Alte Post“ im ersten Halbfinale gegen Obermetten antrat und SV Seeste gegen NFG Recke im zweiten Halbfinale ranmusste.

Die ehrenvolle Aufgabe der Siegerehrung und Pokallübergabe übernahm am Ende Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer selbst, bedankte sich aber vorher noch bei allen Beteiligten ausdrücklich für das tolle Turnier und den wohltätigen Hintergrund.

Nach der Siegerehrung wurde dann noch der „Meterpokalgewinner“ ermittelt (Insider wissen, was damit gemeint ist), der mit dem Pokal auch und das zuvor benannte Spanferkel gewann. Der Gewinner war die Mannschaft „Backhaus“.