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Aachen stärker als erwartet

U17 Mädchen Regionalliga

DJK Arminia Ibbenbüren – Alemannia Aachen 1:1 (1:1)

SR: Christoph Lübke
Assist.: Oliver Bruns, Dennis Wittkamp
 
Bochum im Kopf, Aachen vor der Brust

„Step by step, anders geht das nicht“…, bemängelte Trainer Birger Röber die etwas zu lasche Spielweise seiner Mädels, von denen er glaubte, dass sie schon Bochum im Kopf hatten und Alemannia Aachen zu Gast. Und die waren nämlich außergewöhnlich stark und engagiert, arbeiteten viel gegen den Ball und legten eine Aggressivität an den Tag, die sonst die DJK-Mädels als ihr Markenzeichen beanspruchen. Die weite Reise wollten sie nicht gemacht haben, ohne etwas mit nach Hause zu nehmen. Un diesen Punkt hatten sie sich in der Tat redlich verdient.

Arminia anfangs zwar das spielbestimmende Team, aber Aachen störte immer wieder den Spielaufbau und ließ keinen Fluß im DJK-Spiel zu. Trotzdem war es in der 21. Minute wieder einmal Lina Jäger, die sich nach einer perfekt getretenen Ecke von Manon Stefens gegen drei Gegenspielerinnen durchsetzte und aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. In der 35. Minute dann aber der Lohn für die gute Leistung der Aachener, die nach einer Unachtsamkeit in den Abwehrreihen von Arminia durch Nicola Scheidweiler den Ausgleich erzielen konnten. 

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich bei den heißen Temperaturen schnell ein kräftezehrendes Kampfspiel, bei dem die Gastgeber aufpassen mussten, das der Gast aus Aachen nicht alle drei Punkte mit an das Dreiländereck Belgien, Niederlande BRD nahm. Am Ende geht die Punkteteilung aber völlig in Ordnung, Arminia Ibbenbüren auf Rang 6, Aachen auf 8. Und nun dürfen die Mädels sich auch um den VFL Bochum kümmern, der die Kölner mit 2:1 geschlagen hat. Das nächste Heimspiel ist dann erst wieder am 10. Mai, nachdem sie auswärts in Bochum und Leverkusen angetreten sind.